Das Böse als Feind im
Menschen ist
psychoanalytisch zu
klären ...
Und solche Betrüger und Scharlatane, die mit den gedanklich-gefühls-psychemässigen Problemen der Menschen ihr Unwesen treiben, gibt es heute massenweise. Dazu gehören auch viele Sekten und deren Kirchen, speziell christlicher Form, wie auch sonstig zweifelhafte Glaubenskulte und Häresien resp. ‹Gewählte› aller Art, wobei diese miteinander ständig auf Kriegsfuss stehen
Das Böse als Feind im Menschen beruht nicht einfach auf allerlei negativen Störungen der Gedanken, Gefühle und der Psyche sowie auf den diesbezüglich daraus hervorgehenden Verhaltensweisen, sondern auch auf dunklen Triebhaftigkeiten des Bösen, aus dem Gewalt und Zwang entstehen. Und im Zusammenhang mit dem Bösen und allem daraus hervorgehenden Gewalttätigen und allen negativen Verhaltensweisen, Handlungen und Taten usw. geht es – wie bei rein gedanklich-gefühls-psychemässigen Störungen und Schäden, die nur individuell auf den davon befallenen Menschen bezogen sind – ebenfalls um das Erkennen des Menschen und um das Verstehen der weitumfassenden psychologischen Zusammenhänge. Genau da greift die Psychoanalyse, ohne die keine massgebende Erkenntnisse über den Gedanken-Gefühls-Psychezustand des Menschen sowie über dessen Handlungs- und Verhaltensweisen gewonnen werden können. Doch gerade das psychoanalytische Vorgehen macht manchem Menschen Angst vor der Wirklichkeit seines inneren Wesens, sei es in der Weise, dass eine Psychoanalyse durch eine entsprechende Fachperson durchgeführt wird oder dass eine persönliche Selbstanalyse in Form einer gründlichen Selbsterkenntnis erfolgt, durch die alles gedanklich-gefühls-psychemässig Böse und Negative erkannt und aufgedeckt wird. Und da eine solche eigene oder eine fremde Psychoanalyse Angst macht, wird sie vom Menschen verworfen, folglich das wirklich Böse in der eigenen Natur – wie es auch immer geartet ist – nicht erkannt und nicht verstanden wird. So bleibt ihm vieles von all dem, was er getan hat oder tut – im Guten wie im Bösen – ,ohne eigene oder fremde Psychoanalyse unverständlich. Zwar kann eine Psychoanalyse auch fehlerhaft sein, und zwar sowohl eine eigens oder eine durch eine Fachperson erstellte, doch kann sie jederzeit durch mühevolle Arbeit und Abklärung richtiggestellt werden. Klar muss dabei auch sein, dass eine Psychoanalyse kein Rezept dafür ist, gegen das Böse als Feind im Menschen anzugehen und es zu eliminieren. Sie zeigt aber auf, welcher Weg zur Gegenwehr und Auflösung des Bösen beschritten und welche Mittel und Therapien genutzt werden müssen.