Das Böse als Feind im
Menschen ist
psychoanalytisch zu
klären ...

6. November 2013
Billy

Und Tatsache ist, dass eine richtige und sachgerechte Psychoanalyse nebst den richtigen Therapien und Handlungsweisen usw. in der für manchen Menschen hoffnungslosen Welt eine starke Hoffnung sind, die sich erfüllt, wenn die notwendigen psychologischen Schritte dafür unternommen und durchgeführt werden. Wird das getan, dann wird Licht in der Dunkelheit des Bösen, in der so mancher Mensch wie ein Verirrter herumtappt und gewalttätig und böse nach allen Seiten ausschlägt.
In bezug auf eine psychoanalytische Beurteilung ist es nicht nur für Laien, sondern auch für wirkliche psychologisch gebildete Fachleute schwer und manchmal gar unmöglich, gedanklich-gefühls-psychemässige Probleme und Schäden sowie das Böse als Feind im Menschen zu erkennen und richtig zu beurteilen, folglich oft nicht entschieden werden kann, was echt und was falsch ist. Dies ist darum so schwierig, weil es keine Allgemeinregel gibt in bezug auf die Ausrichtungen der Gedanken, Gefühle und der Psyche, da diese absolut derart individuell sind wie die Anzahl der Menschen, die existieren. Also kann das Ganze nicht vereinheitlicht werden, sondern jeder einzelne Mensch muss speziell nach seinem eigenen Schema seiner Gedanken- und Gefühlsgänge sowie gemäss seiner daraus beeinflussten und geformten Psyche psychologisch beurteilt und behandelt werden, und zwar auch in bezug auf die vielfältigen Formen seines in ihm existenten Bösen.
Hinsichtlich der Psychoanalyse sind heute viele weitere Erkenntnisse gegeben als noch zur Zeit von Sigmund Freud, wobei aber auch zu sagen ist, dass viele Erkenntnisse und Fakten, die durch die Psychoanalyse in den letzten hundert Jahren gebracht wurden, absolut nicht neu sind. Die Wahrheit ist nämlich, dass in früheren Kulturen die Erkenntnisse und das Wissen um den Menschen – auch in bezug auf die Welt seiner Gedanken, Gefühle und der Psyche – entschieden umfassender und tiefgründiger waren, als dies in der heutigen Zeit der sogenannten ‹Aufklärung› der Fall ist. Seit damals ist dem Menschen das schöpferisch-natürliche Denken leider verlorengegangen, folgedem auch das Wissen darum, dass an den Gedanken, Gefühlen und an der Psyche bewusstseinsmässig gemeinsam auch der Verstand und die Vernunft beteiligt sind. Damals, zur alten Zeit und gar bis hin zur Scholastik resp. zur Schulwissenschaft und bis in die Neuzeit der Aufklärung, war die Welt der schöpferisch-natürlichen Gedanken- und Gefühlspflege noch lebendig, klar und verbindlich. Dann aber kam der krasse Wandel, hin zu einem scharf trennenden Rationalismus – der philosophisch schon in der Antike zustande kam –, folglich seither nur noch das rationale Denken als Erkenntnisquelle zugelassen wird und in bezug auf alles Vorrang hat.

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