Das Böse als Feind im
Menschen ist
psychoanalytisch zu
klären ...

6. November 2013
Billy

Dadurch ging die schöpferisch-natürliche Gedanken- und Gefühlsweise verloren, wodurch sich auch das innere Wesen sowie Verstand und Vernunft des Menschen zu spalten begannen. Die Folge davon war und ist die unmenschliche innere Beziehungslosigkeit, die Schizoidität sowie die Tragik und die Verwüstung, die vom einzelnen Menschen Besitz ergriffen haben und sich bis auf die heutige Zeit auf die Nachkommen und auch auf die zukünftigen Generationen auswirken. Das Ganze der rationalistischen Gedanken- und Gefühlsweise hatte eine Verdunkelung des Wahrnehmens, Erkennens und Verstehens der grossen und effectiven Zusammenhänge des Innen und des Aussen des Menschen zur Folge. Und dies hat sich seit der Zeit der beginnenden Aufklärung immer mehr ausgeweitet, folglich auch alles und jedes spezifiziert wurde und auch weiterhin so vorgegeben wird, demgemäss im Zeitalter der weiteren Aufklärung und der immer grösser werdenden Industriemacht nur noch ein Spezialwissen und Detailkenntnisse bis ins Unendliche von Bedeutung sind. Berufe werden in Spezialgebiete gesplittet und bis ins Unüberblickbare auseinandergerissen, folglich z.B. ein einst vielfältiges Handwerk in dutzendweise verschiedene Spezialberufe umfunktioniert wurden und weiterhin werden. Wo daher früher ein Mensch allein ein umfassendes Handwerk mit allen Raffinessen ausübte, gehen heute aus demselben Handwerk acht oder zehn spezielle Berufe hervor. Dass dabei der Mensch langsam aber sicher handwerklich immer unfähiger wird und gar langsam verblödet, das wird dabei übersehen. Und wie das Wahrnehmen, Erkennen und Verstehen der grossen inneren und äusseren Zusammenhänge des Menschen, der Natur, der schöpferisch-natürlichen Gesetze und Gebote sowie des kosmischen Gesamtplanes immer mehr verkümmern, so verkümmert in gleicher Weise der Mensch in seiner Gedanken-Gefühls-Psychewelt. Das aber hat zur Folge, dass er in sich stetig mehr vergällt, einsam, beziehungslos und böse wird, während er jedoch den Guten nachtrauert und vergebens versucht, das Gute zurückzugewinnen. So ist er in seinem Wesen zu einer zwiespältigen Natur geworden. Das wurde schon zu sehr frühen Zeiten von weisen Menschen erkannt, die das Ganze aufgriffen und in Fabeln wiedergaben, insbesondere solche von der Erschaffung der Welt und dem damit verbundenen Entstehen des Bösen als Feind im Menschen. Diese Fabeln lehrten, wie das Böse zu bekämpfen und wie es zu besiegen ist, nämlich indem dem Guten der Vorrang gegeben wird, und zwar dadurch, dass die Gedanken-Gefühls-Psychewelt analysiert, verstanden, in Ordnung gebracht und mit allem bestmöglich Guten erfüllt wird.

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