Das Böse als Feind im
Menschen ist
psychoanalytisch zu
klären ...

6. November 2013
Billy

Und so, wie diese Fabeln zu früheren Zeiten zur Belehrung des Menschen zur Bekämpfung des Bösen als Feind in ihm Gültigkeit hatten, so haben sie auch noch in der heutigen Zeit ihre Berechtigung, weil auch heute noch, und noch viel mehr als früher, der Mensch das Böse als Feind in sich mehr denn je bekämpfen und besiegen muss. Es ist wichtig, die vergessenen, offenbarenden und verborgenen Weisheiten der alten Fabeln wieder aufzugreifen, ihre zeitlose Aktualität anzuerkennen und demgemäss zu handeln, was durch sie weise gelehrt wird. Der Mensch hat viele Eigenschaften, doch er ist sich nicht über das Wesen des Guten in sich bewusst, wie auch nicht über das Wesen des Bösen als Feind in ihm. Grundsätzlich hat er aber die Natur des Guten in sich zu erkennen und zu wissen, dass das Gute schön ist und das Böse und Schlechte von Natur aus hässlich.
Der Mensch trachte danach, jede Aufgabe, die gerade vor ihm liegt, ernsthaft und in unverkrampfter Würde mit ganzer Kraft und Liebe zu erfüllen, so für sich selbst und für die Mitmenschen, wobei alles Böse vermieden werden soll, damit Freiheit, Ruhe, Frieden und Harmonie zur Geltung kommen können. Das aber gelingt nur, wenn jede Handlung sowie jedes Verhalten derart vollzogen werden, als wäre es das letzte Tun im Leben. Das aber bedeutet, dass der Mensch frei sein muss von Planlosigkeit und dass er geplant und bewusst handeln muss, und zwar im Einklang mit dem Guten und ohne störende Leidenschaft, die jede gesunde Beurteilung im Keime erstickt und jeder Vernunft entbehrt. Das ganze Handeln und Verhalten muss dabei nicht nur frei sein von allem Bösen und von Unmut, sondern auch frei von einem Posieren, frei von Egoismus und frei von Ärger über das Los, das als selbsterschaffenes Schicksal zugedacht ist. Und grundlegend ist das eigentlich wenig – auch wenn es viel ist –, was gemeistert werden muss, um frei zu werden vom Bösen in sich selbst und um ein freies und glückliches Leben zu führen. Das Leben fordert nur das Gute, niemals jedoch das Böse, also der Mensch dieser Tatsache Folge leisten soll, was bedeutet, dass er mit sich selbst ins Gericht zu gehen hat, um sich nicht mit dem Bösen in sich zu quälen. Der Mensch bedenke, dass er mit sich selbst im Guten zufrieden sein muss und dass ihm dafür nur die Zeit seines Lebens bleibt. Das Leben umfasst nur eine kurze Spanne, und wenn es beendet wird und das Böse noch nicht besiegt ist, dann bleibt keine Zeit mehr, um es noch zu tilgen, folglich dann nicht mehr mit Achtung, Ehre und Würde der letzte Atemzug getan werden kann.
SSSC, 26. März 2013, 00.42 h ,Billy

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