So mancher Mensch wähnt,
sein Leben verlaufe normal,
doch...
Auch fehlt es ihm am eigenen Dank für seine eigene Person und am Dank für jeden Atemzug und jeden Schritt, der von ihm auf dem Weg durchs Dasein getan wird. Und tatsächlich, so und noch sehr viel schlimmer ist sein Leben als unglücklicher und unzufriedener Mensch, der er den sehr aufregenden Weg des Lebens, der Lebensführung und Lebensgestaltung durch seine Griesgrämigkeit verpasst und sein Leben schlecht und recht durch das Dasein schlängeln lässt, ohne es effectiv zu leben und ohne glücklich und zufrieden zu sein. Und genau so, wie er als Unglücklicher und Unzufriedener in dieser Art und Weise jeden Tag ganz
‹normal› anormal und fern allem Guten und Positiven in bezug auf seine Gedanken und Gefühle und hinsichtlich seines Psychezustandes und seiner Verhaltensweisen beginnt, so verlaufen dann auch die Stunden vom Morgen bis zum Abend, gar bis zum Schlafengehen und in üblen Träumen, um dann am anderen Morgen den Tag wieder im gleichen miesen Trott zu beginnen und zu durchleben. Tagsüber dämmert er bewusstseinsmässig dahin, weshalb von ihm nicht wahrgenommen wird, was wirklich rundum abläuft, geschieht und was von ihm selbst getan wird. Alles lagert sich nur teilweise und völlig unbewusst ab, folglich es im Bewusstsein nicht effectiv registriert, sondern erst im Schlaf durch die Träume halbwegs aufgenommen und verarbeitet wird, die sofort wieder in Vergessenheit geraten, und zwar ohne dass dies bewusst und klar wahrgenommen wird. Dadurch profitiert er jedoch nicht in der Weise, dass er bewusst lernen und etwas für sich nutzbar machen könnte. Daher nimmt er am Morgen auch nicht wahr, dass effectiv ein neuer Tag mit vielen neuen Möglichkeiten der Wahrnehmung und des Lernens beginnt, folglich er im alten Trott des gestrigen und aller vorangegangenen Tage griesgrämig, unfroh, unglücklich und unzufrieden einhergeht. Und dies spielt sich so ab Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat und Jahr für Jahr, ohne dass etwas Positives dagegen getan wird, um endlich froh, glücklich und zufrieden zu werden.
Das Leben will gemäss den schöpferisch-natürlichen Gesetzen und Geboten jedoch etwas anderes, nämlich, dass der Mensch etwas Wertvolles aus sich macht, dass er froh, glücklich und zufrieden ist und das Leben bejaht. Dies sagt ihm dauernd seine innerste Stimme des Schöpferisch-Natürlichen; sie sagt ihm, dass er sich selbst alle hohen Werte der Liebe, des Friedens, der Freiheit und Harmonie sowie der Freude, des Glücklichseins und der Zufriedenheit selbst erarbeiten und sich aneignen soll und muss. Und sie sagt ihm auch ununterbrochen, dass er etwas aus sich machen und er sich von der alten und unerfüllten Lebensweise trennen und sich einer neuen, friedlichen, glücklichen und zufriedenen Lebensführung und Lebensweise zuwenden soll. Also soll er das Beste aus sich machen, wozu er überhaupt fähig ist, und er soll sich selbst im Leben nicht unbewusst verstreichen lassen, sondern sich effectiv im Besten und Positiven wahrnehmen und sich selbst lieben und leben lassen. Das aber muss heute geschehen und nicht erst morgen, denn sonst kann es zu spät sein, weil er heute lebt und morgen vielleicht schon tot ist, ohne dass er sein Leben zurechtgerichtet hat und ohne dass er glücklich und zufrieden geworden ist. Daher muss er sein Leben anrufen und es bewusst zum Besten, Guten und Positiven umformen, um glücklich und zufrieden zu werden.
Der Mensch, der unglücklich und unzufrieden ist, hat all seine Sinne und seine gesamte Wahrnehmungskraft gegenüber der Wirklichkeit und deren Wahrheit verschlossen, obwohl in seinem tiefen Innern alles nach Freude, Liebe und nach persönlicher Freiheit, Harmonie, nach Glücklichsein und Zufriedenheit drängt. Er missachtet jedoch dieses innere drängende Rufen, weil er bewusstseinsmässig interesselos einfach dahindämmert und das Leben in bezug auf die eigene Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung nutz- und sinnlos verstreichen lässt, um sein kleines und erbärmliches, ‹normales› , unglückliches und unzufriedenes Leben zu führen, das kein wahres Leben ist und das er nur nutzt, um sich zwängend durch das Dasein zu schlängeln. In dieser Weise lebt er kleinkariert, angst-, anstrengungs-, problem- und sorgenvoll unter gewaltigem psychischen Druck dahin, kann sein Leben nicht geniessen und vermag sich nicht für etwas Wertvolles in wirklich freudige Gehobenheit zu versetzen. Das aber hat seinen einfachen Grund, nämlich, dass er es nicht besser weiss, und zwar darum nicht, weil es ihm seine Eltern oder sonstig Erziehungsberechtigten und all die verantwortlichen Pädagogen usw. nicht gelehrt haben, weil auch sie es nicht wussten und es folglich nicht vorleben konnten. So sind seit alters her Generationen um Generationen dahingegangen, und es wurde nur die ‹Normalität› gelebt und weitergegeben, denn schon früh ging all das Wissen um die schöpferisch-natürlichen Gesetze und Gebote verloren, die tief im inneren Wesen des Menschen ununterbrochen nach Liebe, Frieden, Freude, Freiheit, Harmonie und nach einem Glücklichsein sowie nach Zufriedenheit drängen. Und diesen Gesetzen und Geboten gemäss hat der Mensch selbst die Wahl, um das aus sich zu machen, was ihn die schöpferisch-natürlichen Gesetz- und Gebotsmässigkeiten drängen zu tun, nämlich dass er glücklich und zufrieden wird und damit ein Leben führt, das der Richtigkeit dieser Gesetze und Gebote entspricht. Dazu aber muss er sich notwendigerweise selbst anstrengen und lernen, das richtige Leben mit einer richtigen Lebensführung und Lebensgestaltung zu führen, denn ohne seine eigene diesbezügliche Anstrengung geht rein gar nichts. Und wenn er es tatsächlich schaffen will, glücklich und zufrieden zu werden, dann wird er es auch schaffen, wenn er sich selbst dazu motiviert, seinen Willen darauf ausrichtet und sich zusammenreisst, um ein glücklicher und zufriedener Mensch zu werden.
Beim Lernen und Studieren, um ein glücklicher und zufriedener Mensch zu werden, geht es effectiv darum, dass er sich bewusst selbst zum Besseren, Guten und Positiven entwickelt. Wenn sein bis anhin gelebtes merkwürdiges ‹Normalleben› der Vergangenheit angehören soll, dann müssen diesbezüglich die eigenen Interessen wahrgenommen und alle jene Dinge als Nebensache betrachtet und behandelt werden, die ein unvernünftiges Soll oder Muss beinhalten. Dazu gehören auch vielerlei unnötige und abwegige Erwartungen anderer Menschen, die ihnen erfüllt werden sollen, um ihnen Befriedigung zu verschaffen. Diesbezüglich ist zu bedenken, dass für den Menschen einzig gilt, durch ein intensives Lernen und Studium die eigenen Interessen auf eine Wandlung zum Besseren, Guten und Positiven zu lenken. Auf Anerkennung aus dem Kreis der
‹Normalmenschen› , die das Lernen und Studieren sowie die Wandlung zum Glücklichsein und zur Zufriedenheit nicht verstehen, kann durchaus verzichtet werden.