Als alltäglicher ‹
Normalmensch› ist der
Mensch in sich selbst
gefangen

3. Februar 2018
Billy

Als ‹ Normalmensch› lebt er also in sich selbst in einer eigenen Gefangenschaft, in der er sich jeden Tag selbst mit Bösem, Falschem, Schlechtem und Negativem herumschlägt und er sich seine Gedanken und Gefühle zur Hölle macht und deshalb dauernd klagt und mürrisch einhergeht. Er braucht sich dazu nicht einmal anzustrengen, denn sein ganzes diesbezügliches Verhalten ergibt sich gewohnheitsmässig ganz automatisch, wobei das Verrückte daran ist, dass er so ‹ normal› sein will wie alle anderen. Er will also auch nicht in der Masse der Mitmenschen auffallen, sondern einfach schön kuschen und Liebkind sein, damit ihm ja niemand auf den Zylinder treten kann. Zwar träumt er als ‹ Normalmensch› hie und da heimlich davon, einmal etwas Besonderes zu sein, jemand, der beachtet wird, ja vielleicht einmal ein Held zu sein oder zumindest jemand, dem Respekt entgegengebracht wird. Dabei wird er aber von Angst geplagt, die ihn nicht etwas Besonderes und Grosses sowie Wertvolles tun lässt, weil er nicht den Mut aufbringt, etwas in dieser Weise in Angriff zu nehmen und es auch zu vollenden. So döst er wie ohnmächtig einfach dahin und bleibt ‹ Normalmensch› , folglich er es nicht einmal fertigbringt, sich aus der eigenen Gefangenschaft zu befreien, geschweige denn, sich seines Unglücklichseins und seiner Unzufriedenheit, seiner häufigen Niedergeschlagenheit und Schwermut sowie seiner Traurigkeit und Trübsal zu entledigen. Also bleibt er in sich gefangen und bemüht sich dauernd, einzig das so gut wie möglich zu tun, was ihm befohlen und was von ihm erwartet wird, damit er Liebkind sein und sein Unglücklichsein, seine Unzufriedenheit, Unfreiheit, Lieblosigkeit, Disharmonie und seinen Unfrieden bezüglich seiner selbst behüten und ausleben kann. Zwar bemerkt er sehr wohl, dass ihn vieles nicht glücklich macht, weil er eben keine Wahl hat, sich dagegen zu wehren, doch bemerkt er seinen Dauerzustand des Unglücklichseins und der Unzufriedenheit nicht, weil dieser so zur Gewohnheit geworden ist, dass er für ihn ‹ normal› ist. Zwar versucht er manchmal, seiner selbsterzeugten inneren Langeweile und Leere sowie seinen dunklen, unglücklichen und unzufriedenen Gedanken und Gefühlen Paroli zu bieten und sich davon zu befreien, doch gelingt ihm das nicht, folglich er sich sinnlos und nutzlos in allerlei Ablenkungen flüchtet, die nicht selten in langwierigen Lastern und Süchten enden. Dabei werden oft aufsteigende Angst, Traurigkeit, Trübsal und Wut usw. einfach verdrängt und nicht aufgearbeitet, was letztendlich zu psychischen Leiden und Ausartungen führt, vielfach gar zum Selbstmord, weil einerseits alles nicht mehr verkraftet wird, und anderseits der wahre Wert des Lebens niemals erkannt, nie gelernt und nie verstanden wird. Und dies geschah so schon in seiner frühen Kindheit, weil auch diese Dinge ihm als jungem Menschen durch die Erziehenden nicht erklärt wurden, folglich er nie lernte, sie zu verstehen und in Ehre und Würde zu halten. So wurde bereits durch die falsche Erziehung alles unterdrückt, was dazu hätte führen sollen, das innerste Drängen des schöpferisch-natürlich bestimmten Wesens wahrzunehmen.

Und dadurch, dass in der Kindheit alles missgelehrt und folglich auch missverstanden wurde, hat er sich gegen die innere Stimme des wahren Lebens verschlossen und ständig dagegen gehandelt. Dieser Verrat am eigenen innersten Wesen und dessen Leben ist sehr oft die Todesursache vieler ‹ normaler› Menschen, die in ihrem ganzen Leben niemals den Mut aufbringen, aus ihrem ‹ Normalleben› auszubrechen, um zum Besseren, Guten und Positiven und damit zum schöpferisch-natürlich normalen Leben zu finden, das voller Liebe, Frieden, Freiheit und Harmonie ist und glücklich und zufrieden macht. Also gilt es fortan für jeden einzelnen Menschen ganz besonders, der diese Lehre studiert und bereit dafür ist, sein altes unglückliches und unzufriedenes ‹ Normalleben› zu beenden, um sich dem effectiven schöpferisch-natürlichen Normalleben zuzuwenden. Dabei dürfen jedoch keine Kompromisse eingegangen werden, sondern es muss einzig und allein das ausgeführt werden, was das innere Drängen des innersten schöpferisch-natürlichen Wesens gebietet, in richtiger und wertvoller Weise zu tun. Zu ignorieren ist dabei alles, was wider die schöpferisch-natürlichen Gesetze und Gebote ist, denn nur dann, wenn der Mensch gute und positive Gedanken und Gefühle pflegt, die nach diesen Gesetz- und Gebotsmässigkeiten ausgerichtet sind, vermag er sich selbst zu verändern und zu einem wahren würdigen, glücklichen und zufriedenen Menschen zu wandeln.
SSSC, 11. Juni 2014, 00.50 h Billy

RSS-Feed